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12.07.2016

Anlageberatung in schwierigen Zeiten - Wie Robo Advice und Co. helfen!

Sparer in Deutschland müssen sich derzeit meist mit 0,20 Prozent oder sogar noch weniger Zinsen für ihr Tagesgeldkonto abfinden. Auf dem klassischen Sparbuch ist der Zins schon länger bei Null. Und seitdem Banken einen Strafzins von minus 0,4 Prozent zahlen müssen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank parken statt es als Kredite weiterzureichen, verunsichern auch womöglich drohende Negativzinsen die Kunden von Sparkassen und Volksbanken.


Dass Mitte Juni erstmals in der Geschichte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zeitweise im Minus lag, ist ein weiteres Indiz für die aktuelle Volatilität. Damit müssen Anleger noch Geld in Form von Zinsen draufzahlen, wenn sie dem Staat Geld leihen wollen. Die Absenkung des Garantiezinses auf neue Lebensversicherungen auf 0,9 Prozent macht zudem auch diese Sparform für die meisten Geldanleger unattraktiv.

Kein Wunder, dass aktuelle Umfragen vor allem eines zeigen: Ratlosigkeit. Fast jeder dritte Sparer in Deutschland hat danach das Vertrauen in jegliche Anlageform verloren. Bei denjenigen, die noch Geld für die Zukunft zurücklegen, führt das Girokonto mit 56 Prozent immer noch die Rangliste an, gefolgt von Sparbuch (52 Prozent) und Tagesgeld (37 Prozent). Aus den Rängen vier und fünf liegen Bausparvertrag (34 Prozent) und Bargeld (33 Prozent). Den sechsten Platz teilen sich Lebensversicherungen und Altersvorsorge (jeweils 30 Prozent). Am unbeliebtesten bei deutschen Sparern sind Fonds (20 Prozent), Festgeld (19 Prozent) und Aktien mit einem Anteil von 16 Prozent.

Diese Entwicklung fordert die Finanzdienstleister heraus. Mit neuen Beratungsinstrumenten wie dem Robo-Advisor, der bei der Auswahl von geeigneten Investitionsmöglichkeiten hilft und das Geld des Kunden nach vorher festgelegten Regeln anlegt, versuchen vor allem junge FinTechs wieder Vertrauen aufzubauen. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens KPMG, für die 1500 Bankkunden interviewt wurden, wünschen sich drei Viertel der Befragten einen solchen Service ihres Geldinstituts und verbinden damit Vorteile wie mehr Transparenz, besseren Zugang zu weniger bekannten Anlagemöglichkeiten und die Chance zum Aufbau von diversifizierten Portfolios, geringere Gebühren sowie ein besseres Kundenerlebnis.

Auch die vwd group unterstützt Finanzdienstleister mit einem (Selbst-) Beratungs- und Überwachungstool:

Der vwd finance guide ist eine einheitliche Digitalisierungsplattform, mit der Finanzdienstleister ihre Kunden vom Wealth Management bis hin zum Retailbanking unterstützen. Mit dieser State-of-the-Art Webanwendung erreichen Sie alle Kundengruppen: Sowohl den selbstentscheidenden „Digital Native“ als auch den Hybridkunden, der sich zwar über das Internet informiert, aber trotzdem punktuelle Unterstützung durch den Berater braucht und den Vermögensverwaltungskunden, der gerne die Anlageentscheidung aus der Hand gibt.

Die digitale Plattform unterstützt Multikanal-Strategien, indem sie sich nicht nur an Kundenpräferenzen, Modelportfolios und Algorithmen orientiert, sondern am gesamten Investmentprozess. Zudem verbindet sie geschickt die Kompetenz des Kunden in der Asset Allocation mit einer ausgeklügelten, neutralen Product Governance. Dabei werden die individuellen Produkt-Präferenzen durch das unabhängige Bewertungsunternehmen EDG assetklassenübergreifend berechnet.

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Details zu der neuen vwd-Lösung finden Sie auf dieser Seite: Überlegene Robo-Advice Lösung ermöglicht zeitgemäße Interaktion zwischen Kunde und Finanzdienstleister

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